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<title>Körpergewicht</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Körpergewicht</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Das <b>Körpergewicht</b>, eigentlich Körpermasse, ist ein <a href="Biometrie" title="Biometrie">biometrisches</a> Merkmal und bezeichnet die physikalische <a href="Masse_(Physik)" title="Masse (Physik)">Masse</a> eines <a href="Menschlicher_K%C3%B6rper" title="Menschlicher Körper">Menschen</a>, üblicherweise angegeben in <a href="Kilogramm" title="Kilogramm">Kilogramm</a> (kg). Es ist kurz nach der <a href="Geburt" title="Geburt">Geburt</a> (<b>Geburtsmasse</b>) am geringsten und nimmt dann bis zum Erwachsenenalter bei normaler Entwicklung zusammen mit der Körpergröße stetig zu.
</p><p>Viele Menschen, vor allem in Entwicklungsländern, leiden aufgrund von Mangelernährung an <a href="Untergewicht" title="Untergewicht">Untergewicht</a>. <a href="%C3%9Cbergewicht" title="Übergewicht">Übergewicht</a> (bzw. dessen schwere Form <a href="Adipositas" title="Adipositas">Adipositas</a>) ist ein verbreitetes Problem, das sowohl in Entwicklungsländern<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-:2_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-:2-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> als auch in Industrieländern stark zugenommen hat.
</p><p>Auch <a href="Essst%C3%B6rung" title="Essstörung">Essstörungen</a> können Untergewicht verursachen (z. B. <a href="Anorexia_nervosa" title="Anorexia nervosa">Anorexia nervosa</a> und <a href="Bulimie" class="mw-redirect" title="Bulimie">Bulimie</a>) oder zu Übergewicht führen (z. B. <a href="Binge_Eating" class="mw-redirect" title="Binge Eating">Binge Eating</a> und Bulimie).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geburtsgewicht">Geburtsgewicht</h2></div>
<p>Das Geburtsgewicht von Neugeborenen wird in vielen Ländern ermittelt, aufgezeichnet und statistisch ausgewertet. Berechnungen anhand der Daten von 2,2 Millionen Einlingsschwangerschaften in Deutschland zeigten einen <a href="Lineare_Funktion" title="Lineare Funktion">linearen</a> Zusammenhang zwischen der Körpergröße der Mutter und dem Geburtsgewicht des Kindes. Mit den im Verhältnis zur Größe der Mutter ermittelten Perzentilen können „genetisch“ kleine und „genetisch“ große, dennoch gesunde Neugeborene adäquater klassifiziert werden.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Neugeborene von <a href="Unterern%C3%A4hrung" title="Unterernährung">unterernährten</a> Frauen haben nicht nur ein geringeres Geburtsgewicht, sondern sie wachsen im ersten Lebensjahr langsamer, können an kognitiven Beeinträchtigungen leiden und Schädelfehlbildungen aufweisen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Es gibt zudem eine <a href="Korrelation" title="Korrelation">Korrelation</a> zwischen (Über-)Gewicht der Gebärenden und (Über-)Gewicht des Neugeborenen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Übergewicht schon im Mutterleib macht die Geburt riskanter (ab 4000 Gramm nehmen die Geburtsrisiken ein wenig zu, ab 4500 Gramm deutlich) und kann lebenslange Probleme für die Geborenen zur Folge haben. Um dem vorzubeugen, wird bei den <a href="Schwangerschaftsvorsorge" title="Schwangerschaftsvorsorge">Schwangerschaftsvorsorgen</a> vor der Geburt die Größe des Ungeborenen anhand von <a href="Sonografie" title="Sonografie">Ultraschallaufnahmen</a> festgestellt, um einschätzen zu können, ob eine natürliche Geburt mit ausreichender Wahrscheinlichkeit problemlos möglich ist oder ob ein vorsorglicher <a href="Kaiserschnitt" title="Kaiserschnitt">Kaiserschnitt</a> geplant werden muss.
</p><p>Übergewichtige Frauen leiden häufiger unter einem <a href="Schwangerschaftsdiabetes" title="Schwangerschaftsdiabetes">Schwangerschaftsdiabetes</a>. Bei Frauen mit <a href="Diabetes_mellitus" title="Diabetes mellitus">Diabetes</a> oder Schwangerschaftsdiabetes hat der erhöhte <a href="Blutzuckerspiegel" class="mw-redirect" title="Blutzuckerspiegel">Blutzuckerspiegel</a> der Mutter Auswirkungen auf den Stoffwechsel und die Organentwicklung des Ungeborenen. Bei ihnen besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass sie zum Zeitpunkt der Geburt sehr groß sind. Ihre Entwicklung kann dennoch verzögert sein, sie erreichen oft eine geringere Leistungsfähigkeit.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Makrosomie#Fetale_Makrosomie" title="Makrosomie">Makrosomie#Fetale Makrosomie</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Masse_einzelner_Bestandteile">Masse einzelner Bestandteile</h2></div>
<p>Die Körpermasse (Gewicht) verteilt sich beim erwachsenen Menschen auf die einzelnen <a href="Gliedma%C3%9Fen" class="mw-redirect" title="Gliedmaßen">Glieder</a> im Durchschnitt: Kopf 7 Prozent, Rumpf 43 Prozent, ein Arm 6 Prozent (davon Oberarm 3 Prozent, Unterarm 2 Prozent, Hand 1 Prozent), also zwei Arme 12 Prozent, ein Bein 19 Prozent (davon Oberschenkel 12 Prozent, Unterschenkel 5 Prozent, Fuß 2 Prozent), also zwei Beine 38 Prozent. Bei Frauen ist das relative Gewicht von Kopf und Oberschenkeln schwerer als beim Mann, der Rumpf und die anderen Glieder hingegen sind relativ leichter.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei Säuglingen und Kindern ist der Kopf relativ zum Gesamtkörper deutlich größer und schwerer.
</p><p>Das <a href="Blutvolumen" title="Blutvolumen">Blutvolumen</a> beträgt beim erwachsenen Menschen ca. 4,5 bis 6,0 Liter (ca. 8 Prozent des Körpergewichts (KG); 77 ±10 ml/kg KG bei Männern und 65 ±10 ml/kg KG bei Frauen).<sup id="cite_ref-books-cvC0BgAAQBAJ-515_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-books-cvC0BgAAQBAJ-515-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Haut" title="Haut">Haut</a> bildet im Durchschnitt eine Masse von 14 Kilogramm (ohne Unterhaut) und macht damit etwa 20 Prozent des Körpergewichts aus.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das <a href="Skelett" title="Skelett">Skelett</a> hat einen Anteil von zwölf Prozent am Gesamtgewicht, bei einem 75 Kilogramm schweren Menschen wiegen die Knochen im Durchschnitt neun Kilogramm.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Berechnungsformeln,_Indizes"><span id="Berechnungsformeln.2C_Indizes"></span>Berechnungsformeln, Indizes</h2></div>
<p>Körpergewicht kann mittels einer <a href="Waage" title="Waage">Waage</a> schnell und unkompliziert gemessen werden. Eine quantitative Bewertung des Körpergewichts in Relation zur Körpergröße gilt als problematisch. In den letzten 150 Jahren wurden dazu eine Reihe von Indizes entwickelt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Broca-Index">Broca-Index</h3></div>
<p>Der <b>Broca-Index</b> ist ein Maß zur Berechnung des „Normalgewichtes“ einer Person. Er wurde von <a href="Paul_Broca" title="Paul Broca">Paul Broca</a>, einem französischen <a href="Arzt" title="Arzt">Arzt</a>, <a href="Chirurg" class="mw-redirect" title="Chirurg">Chirurgen</a> und <a href="Anthropologen" class="mw-redirect" title="Anthropologen">Anthropologen</a> (1824–1880), entwickelt.
</p><p>Der Index definiert ausgehend von der Körpergröße <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle l}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>l</mi>
</mstyle>
</mrow>
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</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/829091f745070b9eb97a80244129025440a1cfac.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:0.693ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle l}" loading="lazy"></span> (in <a href="Zentimeter" class="mw-redirect" title="Zentimeter">cm</a>) ein <i>Normalgewicht</i> <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle m}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>m</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle m}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0a07d98bb302f3856cbabc47b2b9016692e3f7bc.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.04ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle m}" loading="lazy"></span> (in <a href="Kilogramm" title="Kilogramm">kg</a>) nach der Formel:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle m}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
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</mrow>
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</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0a07d98bb302f3856cbabc47b2b9016692e3f7bc.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.04ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle m}" loading="lazy"></span> = <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle l}">
<semantics>
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<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
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</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle l}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/829091f745070b9eb97a80244129025440a1cfac.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:0.693ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle l}" loading="lazy"></span> − 100</dd></dl>
<p>In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde oftmals auch von einem „Idealgewicht“ von nur 90 % für Männer und nur 80 % für Frauen von dem oben berechneten Wert ausgegangen, allerdings mehr aus ästhetischen denn aus medizinischen Gründen.
</p><p>Der Broca-Index erlaubt lediglich eine grobe Einschätzung und trifft für den Bereich mittlerer Körpergrößen am besten zu; bei sehr großen und sehr kleinen Körpergrößen ist der BMI etwas genauer (eine Grenzwertbetrachtung kann die Limitierung veranschaulichen: Wie viel darf eine Person mit 1 m Körpergröße nach Broca wiegen? Das Broca-Idealgewicht ist bei sehr kleiner Körpergröße zu niedrig und bei sehr großer zu hoch). <a href="Funktion_(Mathematik)" title="Funktion (Mathematik)">Graphisch betrachtet</a> ist das Broca-Idealgewicht in Abhängigkeit von der Körpergröße eine Gerade, der Body-Mass-Index eine leicht gekrümmte Kurve (Parabel).
</p><p>Weil Besonderheiten des jeweiligen Körperbaus unberücksichtigt bleiben, sind sowohl BMI als auch Broca-Index in ihrer Aussagekraft begrenzt; zum Beispiel hat ein <a href="Bodybuilder" class="mw-redirect" title="Bodybuilder">Bodybuilder</a> einen sehr geringen Körperfettanteil, aber aufgrund seiner hohen Muskelmasse unter Umständen einen BMI von deutlich über 25.
</p><p>Der Vorteil der nach Broca errechneten Gewichte liegt darin, dass ein <a href="Metrisches_Einheitensystem" title="Metrisches Einheitensystem">metrisch</a> denkender Mensch sie im Kopf errechnen kann.
</p><p><b>Beispiel:</b>
</p><p>Für einen 1,75 m großen Mann liefert der Broca-Index als Normalgewicht 75 kg und als Idealgewicht (−10 %) 67,5 kg. Das entspricht BMI-Werten von 24,5 bzw. 22, also Werten innerhalb des normalgewichtigen Bereiches. Für eine 1,65 m große Frau liefert der Broca-Index als Normalgewicht 65 kg und als Idealgewicht (−20 %) 52 kg. Das entspricht BMI-Werten von 24 bzw. 19, also Werten innerhalb des normalgewichtigen Bereiches. Ab einem Alter von 65 Jahren werden beim Mann und der Frau für das Idealgewicht 2,5 kg hinzugerechnet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Body-Mass-Index">Body-Mass-Index</h3></div>
<p>Der <a href="Body-Mass-Index" title="Body-Mass-Index">Body-Mass-Index</a> (BMI), im deutschen Sprachraum zuweilen auch <i>Körpermasseindex</i> oder <i>-zahl</i> genannt, ermittelt aus der Körpermasse <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle m}">
<semantics>
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<mi>m</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle m}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0a07d98bb302f3856cbabc47b2b9016692e3f7bc.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.04ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle m}" loading="lazy"></span> (in kg) und der Körpergröße <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle l}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>l</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle l}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/829091f745070b9eb97a80244129025440a1cfac.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:0.693ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle l}" loading="lazy"></span> (in m) einen Index nach der Formel:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\mathit {BMI}}={\frac {m}{l^{2}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi class="MJX-tex-mathit" mathvariant="italic">B</mi>
<mi class="MJX-tex-mathit" mathvariant="italic">M</mi>
<mi class="MJX-tex-mathit" mathvariant="italic">I</mi>
</mrow>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>m</mi>
<msup>
<mi>l</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle {\mathit {BMI}}={\frac {m}{l^{2}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/9abdfe543c21f293d53362455fcb0776b9026cc8.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.171ex; width:10.593ex; height:5.009ex;" alt="{\displaystyle {\mathit {BMI}}={\frac {m}{l^{2}}}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Dieser wird mit – je nach Quelle geschlechts- oder altersabhängigen – Standardwerten verglichen.
</p><p>Da bei einer Messung des Körpergewichts naturgemäß nicht zwischen Fett- und Muskelmasse unterschieden werden kann, wird die Ermittlung des BMI oftmals mit einer Messung des <a href="K%C3%B6rperfettanteil" title="Körperfettanteil">Körperfettanteils</a> verbunden. Nominelles Übergewicht in Kombination mit einem niedrigen Körperfettanteil weist eher auf einen muskulösen Menschen als auf gesundheitsgefährdendes Fett hin. Allerdings ist hier auch zu bedenken, dass die Belastung der Hüft- und der Kniegelenke und der Lendenwirbelsäule nur vom Gewicht bestimmt wird, gleichgültig ob das Gewicht aus Schulter- und Armmuskulatur oder aus Bauchfettpolstern stammt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ponderal-Index">Ponderal-Index</h3></div>
<p>Der <a href="Ponderal-Index" title="Ponderal-Index">Ponderal-Index</a> ähnelt dem BMI. Seine Formel lautet:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\mathit {PI}}={\frac {m}{l^{3}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi class="MJX-tex-mathit" mathvariant="italic">P</mi>
<mi class="MJX-tex-mathit" mathvariant="italic">I</mi>
</mrow>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>m</mi>
<msup>
<mi>l</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>3</mn>
</mrow>
</msup>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle {\mathit {PI}}={\frac {m}{l^{3}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4e982b1c669e7e9d7fa55a1b272b97be7df86407.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.171ex; width:8.449ex; height:5.009ex;" alt="{\displaystyle {\mathit {PI}}={\frac {m}{l^{3}}}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Werte zwischen 11 und 14 kg/m<sup>3</sup> gelten dabei als normal. Dieser Index von der Dimension einer <a href="Massendichte" class="mw-redirect" title="Massendichte">Massendichte</a> erfüllt beinahe die Bedingungen einer
<a href="Dimensionslose_Kennzahl" title="Dimensionslose Kennzahl">dimensionslosen Kennzahl</a> der <a href="%C3%84hnlichkeitstheorie" title="Ähnlichkeitstheorie">Ähnlichkeitstheorie</a>, da er <a href="Dimensionsanalyse" title="Dimensionsanalyse">dimensionsanalytisch</a> unabhängig von der Körpergröße und daher auch für Kinder und sehr große Menschen anwendbar ist. Der Ponderal-Index ist dennoch wenig verbreitet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Area_Mass_Index">Area Mass Index</h3></div>
<p>Im Unterschied zum BMI und zum Ponderal-Index stellt der <a href="Area_Mass_Index" title="Area Mass Index">Area Mass Index</a> (AMI) das Verhältnis der Körpermasse (ugs.: Körpergewicht) zur tatsächlichen Körperoberfläche dar, wobei die Körperoberfläche vom individuellen <a href="K%C3%B6rperbau" title="Körperbau">Körperbau</a> (Statur) und dem <a href="Menschliche_Geschlechtsunterschiede" title="Menschliche Geschlechtsunterschiede">Geschlecht</a> einer Person abhängt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Taille-Hüft-Verhältnis"><span id="Taille-H.C3.BCft-Verh.C3.A4ltnis"></span>Taille-Hüft-Verhältnis</h3></div>
<p>Das <a href="Taille-H%C3%BCft-Verh%C3%A4ltnis" title="Taille-Hüft-Verhältnis">Taille-Hüft-Verhältnis</a> (TDV), auch <i>Waist-Hip-Ratio</i> (WHR) genannt, ignoriert das Verhältnis von Körpergewicht und Körpergröße und stützt sich allein auf die Körperformen. Ursprünglich hauptsächlich als Indikator für unterschiedliche Gesundheitsrisiken bei gleichem BMI verwendet, dient die <i>Waist-Hip-Ratio</i> auch als alleiniger Indikator für Übergewicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Body-Adiposity-Index">Body-Adiposity-Index</h3></div>
<p>Der Body-Adiposity-Index (BAI) ist eine andere Methode, mit der der <a href="K%C3%B6rperfettanteil" title="Körperfettanteil">Körperfettanteil</a> berechnet bzw. abgeschätzt werden soll. Dieser ab 2011 populär gewordene Index berücksichtigt neben der Körperlänge auch den Hüftumfang mit der Formel:
</p>
<dl><dd><dl><dd>BAI = (Hüftumfang in cm) / (Körperlänge in m)<sup>1,5</sup> − 18.</dd></dl></dd></dl>
<p>Eine Studie des Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke und der Medizinischen Klinik IV der Universität Tübingen im Jahre 2012<sup id="cite_ref-DGE_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-DGE-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> kam zu dem Ergebnis, dass der BAI dem BMI in seiner Aussagekraft unterlegen ist und der BMI demgegenüber in engerer Beziehung zur Körperfettverteilung steht – insbesondere bei Männern. Der gemessene Taillenumfang habe dagegen, der gleichen Studie zufolge, eine noch höhere Aussagekraft über den prozentualen Körperfettanteil als der BMI oder der BAI. Auch bei der Abschätzung des Diabetesrisikos war der BMI dem BAI überlegen, allerdings hatte auch hier der Taillenumfang wieder eine noch höhere Aussagekraft. Der BAI komme laut der Studie somit nicht als Alternative zum BMI in Betracht, das Messen des Taillenumfangs als Ergänzung zur Bestimmung des BMI sei dagegen sinnvoll.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Body_Shape_Index">Body Shape Index</h3></div>
<p>Der <a href="Body-Shape-Index" title="Body-Shape-Index">Body-Shape-Index</a> (BSI oder ABSI), der aus Taillenumfang, Body-Mass-Index und Körpergröße berechnet wird, soll besser als der BMI Gesundheitsrisiken prognostizieren, indem er das besonders schädliche Bauchfett mit in die Berechnung einbezieht. Aussagekräftig ist vor allem der ABSI-z-Wert, welcher den eigenen Wert mit den Durchschnittswerten der Bevölkerung (in den USA) vergleicht und so ein über- oder unterdurchschnittliches Risiko ermittelt. Als Krankheiten, die in Verbindung mit erhöhtem Bauchfett stehen, gelten z. B. Herzinfarkt, Bluthochdruck, Schlaganfall und Arteriosklerose. Für Schwangere ist diese Messmethode nicht geeignet. Die in den USA entwickelte Methode soll für schwarze und weiße, nicht aber für mexikanische Ethnien gelten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bauchumfang">Bauchumfang</h3></div>
<p>Als weitere Vereinfachung des <i>Taille-Hüft-Verhältnisses</i> wird der reine <a href="Bauchumfang" title="Bauchumfang">Bauchumfang</a>, unabhängig von der Körpergröße, als Indikator für Übergewicht herangezogen. Aufgrund ihrer Einfachheit wird diese Methode noch von vielen Ärzten favorisiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Waist-to-Height_Ratio_und_Body_Roundness_Index">Waist-to-Height Ratio und Body Roundness Index</h3></div>
<p>Das <a href="Waist-to-Height_Ratio" title="Waist-to-Height Ratio">Waist-to-Height Ratio</a> (WHtR), also das Taille-zu-Größe-Verhältnis, bezeichnet das Verhältnis zwischen <a href="Bauchumfang" title="Bauchumfang">Taillenumfang</a> und <a href="K%C3%B6rpergr%C3%B6%C3%9Fe" title="Körpergröße">Körpergröße</a>. Der <a href="Body_Roundness_Index" title="Body Roundness Index">Body Roundness Index</a> nutzt die gleichen Eingangsgrößen, ist aber schwieriger zu berechnen. Die beiden Indizes sollen im Vergleich zum BMI eine bessere Aussage über die Verteilung des <a href="Viszeralfett" title="Viszeralfett">Bauchfetts</a> machen und somit eine größere Aussagekraft bezüglich der gesundheitlichen Relevanz von Übergewicht erlauben.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies wurde u. a.in einer über acht Jahre laufenden Studie der Münchener <a href="Ludwig-Maximilians-Universit%C3%A4t_M%C3%BCnchen" title="Ludwig-Maximilians-Universität München">Ludwig-Maximilians-Universität</a> mit über 11.000 Probanden nachgewiesen.<sup id="cite_ref-Uni_Muenchen_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-Uni_Muenchen-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der BMI hingegen sagt weniger über die gesundheitlich relevanten Ursachen eines <a href="%C3%9Cbergewicht" title="Übergewicht">Über-</a> oder <a href="Untergewicht" title="Untergewicht">Untergewichts</a> aus, da beispielsweise sehr muskulöse Männer einen hohen BMI aufweisen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Normal-_und_Idealgewicht"><span id="Idealgewicht"></span><span id="Normalgewicht"></span> Normal- und Idealgewicht</h2></div>
<p>Es gibt keinen medizinischen Konsens, was das als Normalgewicht zu bezeichnende „wünschenswerte“ oder „natürliche“ Körpergewicht eines Menschen sein sollte. Es ist sogar strittig, ob es einen solchen festzulegenden Wert überhaupt gibt. Insofern existieren verschiedene Bemessungsformeln zur Ermittlung des Normal- bzw. Ideal- und Unter- bzw. Übergewichts, die im Ergebnis ähnliche Werte ergeben. Trotz dieser Diskussion um den richtigen Wert eines Normal- oder Idealgewichtes gibt es klare Vorstellungen, außerhalb welcher Gewichtsbandbreite eine Person als (krankhaft) unter- oder übergewichtig zu beurteilen ist.
</p><p>Bekannt wurde vor allem eine großangelegte Studie US-amerikanischer Lebensversicherungsgesellschaften aus den 1950er Jahren, in der man – in Abhängigkeit von Körpergröße, Geschlecht und Schwere des Knochenbaus – die Körpergewichte mit der höchsten Lebenserwartung ermittelte und diese als „Idealgewichte“ bezeichnete. Die Werte betrugen beispielsweise für einen 180 cm großen Mann mit mittelschwerem Knochenbau 68 bis 75 kg (≙ BMI 21 bis 23), für eine gleich große Frau 63 bis 70 kg; für einen 170 cm großen Mann 61 bis 67 kg, für eine gleich große Frau 56 bis 63 kg. Bei schwerem Knochenbau lagen die Werte um 3 kg höher, bei leichtem um 3 kg niedriger. Pro 10 cm Körpergröße erhöhten bzw. verminderten sich die Werte um 5 bis 6 kg.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Neben den üblichen Berechnungsmethoden werden zur Beurteilung auch <i><a href="Empirisches_Quantil" title="Empirisches Quantil">Quantile</a></i> (für Unter-/Übergewicht) oder der <i><a href="Median" title="Median">Median</a></i> (für das <i>Idealgewicht</i>) von empirisch gewonnenen Verteilungen des Körpergewichts einer Bevölkerungsgruppe benutzt.
</p><p>Ein aktueller Bericht der <a href="Weltgesundheitsorganisation" title="Weltgesundheitsorganisation">WHO</a><sup id="cite_ref-WHO_TRS894_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-WHO_TRS894-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> verwendet den <a href="#Body-Mass-Index">BMI</a> und definiert Normalgewicht mit einem BMI von 18,5 bis 24,9.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Guthrie-Formel">Guthrie-Formel</h2></div>
<p>Der <a href="USA" class="mw-redirect" title="USA">US-amerikanische</a> Arzt Clyde Guthrie (1880–1931) entwickelte eine Schätzformel für das Idealgewicht in britischen <a href="Pfund" title="Pfund">Pfund</a>. Die Anzahl derjenigen <a href="Zoll_(Einheit)" title="Zoll (Einheit)">Zoll</a>, die die Körpergröße von fünf <a href="Fu%C3%9F_(Einheit)" title="Fuß (Einheit)">Fuß</a> übertrifft, wird mit 5,5 multipliziert; das <a href="Produkt_(Mathematik)" title="Produkt (Mathematik)">Produkt</a> wird zu 110 addiert.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Untergewicht">Untergewicht</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Untergewicht" title="Untergewicht">Untergewicht</a></i></div>
<p>Ein aktueller Bericht der <a href="Weltgesundheitsorganisation" title="Weltgesundheitsorganisation">Weltgesundheitsorganisation</a> (WHO)<sup id="cite_ref-WHO_TRS894_18-1" class="reference"><a href="#cite_note-WHO_TRS894-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> verwendet den <a href="#Body-Mass-Index">BMI</a> und definiert Untergewicht mit einem BMI von weniger als 18,5.
</p><p>Untergewicht (als Folge von Unterernährung) geht oft einher mit einer mangelhaften Versorgung des Körpers mit Protein, Fetten und Kohlenhydraten sowie Vitaminen und Mineralstoffen. Die Haut und das Haar verändern sich, die Knochen können entkalken und die Muskeln schwinden. Außerdem können einige <a href="Organ_(Biologie)" title="Organ (Biologie)">Organe</a> ihre Aufgabe nicht mehr richtig erfüllen, weil Nährstoffe fehlen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Übergewicht"><span id=".C3.9Cbergewicht"></span>Übergewicht</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="%C3%9Cbergewicht" title="Übergewicht">Übergewicht</a></i></div>
<p>Ein Bericht der <a href="Weltgesundheitsorganisation" title="Weltgesundheitsorganisation">WHO</a> aus dem Jahr 2000<sup id="cite_ref-WHO_TRS894_18-2" class="reference"><a href="#cite_note-WHO_TRS894-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> verwendet den <a href="#Body-Mass-Index">BMI</a>, um Übergewicht wie folgt zu definieren:
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th></th>
<th>BMI
</th></tr>
<tr>
<td>Präadipositas (Übergewicht im engeren Sinne)</td>
<td style="text-align:center">25–29,9
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Adipositas" title="Adipositas">Adipositas</a> Grad I</td>
<td style="text-align:center">30–34,9
</td></tr>
<tr>
<td>Adipositas Grad II</td>
<td style="text-align:center">35–39,9
</td></tr>
<tr>
<td>Adipositas Grad III</td>
<td style="text-align:center">> 40
</td></tr></tbody></table>
<p>Die gesundheitliche Bewertung dieser Grenzwerte ist allerdings in der Fachwelt uneinheitlich. Übergewicht gilt als Risikofaktor für verschiedene <a href="Erkrankung" class="mw-redirect" title="Erkrankung">Erkrankungen</a> (zum Beispiel <a href="Herzinfarkt" title="Herzinfarkt">Herzinfarkt</a>, <a href="Schlaganfall" title="Schlaganfall">Schlaganfall</a>, <a href="Diabetes_mellitus" title="Diabetes mellitus">Diabetes mellitus</a>). Regelmäßige <a href="K%C3%B6rperliche_Aktivit%C3%A4t" title="Körperliche Aktivität">Bewegung</a> und mäßiges Essen (vor allem wenig Fett und wenig Kohlenhydrate) können das Körpergewicht senken.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Adipositas-Paradoxon">Adipositas-Paradoxon</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Adipositas-Paradoxon" title="Adipositas-Paradoxon">Adipositas-Paradoxon</a></i></div>
<p>Einige vielbeachtete, allerdings umstrittene Publikationen legten nahe, dass die genannten Werte neu bewertet werden sollten.<sup id="cite_ref-:0_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-:1_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-:1-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Demnach sei ein BMI von 25 bis 30 für die körperliche Gesundheit von Vorteil, da Menschen mit leichtem bis mittlerem Übergewicht durchschnittlich länger lebten, wofür der Begriff „Adipositas-Paradoxon“ geprägt wurde. Bei einigen Krankheiten könnte eine höhere Fettreserve von Vorteil sein (beispielsweise bei <a href="Operation_(Medizin)" title="Operation (Medizin)">Operationen</a> oder schweren <a href="Infektion" title="Infektion">Infektionen</a>). Das, was als Übergewicht/Präadipositas bezeichnet wird, sei statistisch gesehen das Idealgewicht, da es das Gewicht mit der höchsten <a href="Lebenserwartung" title="Lebenserwartung">Lebenserwartung</a> sei. Beispielsweise haben nach einer israelischen Langzeitstudie an 10.000 Männern im Alter über 40 Jahren Männer mit leichtem Übergewicht (BMI von 25 bis 27) deutlich bessere Aussichten auf Langlebigkeit als normalgewichtige Männer. Bei starkem Übergewicht (BMI > 27) sinkt die Lebenserwartung wieder.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zwei Publikationen von 2009 und 2010,<sup id="cite_ref-:0_20-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-:1_21-1" class="reference"><a href="#cite_note-:1-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in denen eine Vielzahl von Studien und Metaanalysen verglichen und bewertet wurden, zeigten, dass ein leichtes Übergewicht für die Anfälligkeit gegenüber einigen Krankheiten von Nachteil sei, für andere von Vorteil. Dabei machte es viel aus, wo das Körperfett gespeichert war: Fett im Bauchraum („apfelförmige“ Figur) war verbunden mit einem erhöhten Risiko für <a href="Herz-Kreislauf-Erkrankung" title="Herz-Kreislauf-Erkrankung">Herz-Kreislauf-Erkrankungen</a> und <a href="Zuckerkrankheit" class="mw-redirect" title="Zuckerkrankheit">Zuckerkrankheit</a>; dafür aber Fett an <a href="Ges%C3%A4%C3%9F" title="Gesäß">Gesäß</a> und Oberschenkeln („birnenförmige“ Figur) mit einem niedrigeren Risiko auf ebendiese Erkrankungen. Allerdings ist nach heutigen Erkenntnissen die Fettverteilung im Körper genetisch festgelegt und somit nicht beeinflussbar. Weiter war das durch Übergewicht erhöhte Arthroserisiko für die Gelenke der unteren Extremitäten unabhängig von der Fettverteilung im Körper. Die genannten Publikationen blieben in der Fachwelt auch keinesfalls unwidersprochen.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die bislang umfassendste, 2016 veröffentlichte <a href="Metaanalyse" title="Metaanalyse">Metaanalyse</a> zum Thema stellte jedoch fest, dass die These vom „gesunden Übergewicht“ nicht haltbar sei. Das „Adipositas-Paradoxon“ existiere demnach nicht; die Gesamt-<a href="Mortalit%C3%A4t" title="Mortalität">Sterblichkeit</a> sei bei übergewichtigen und adipösen Menschen erhöht. Bisherige Studien hätten nicht berücksichtigt, dass einige chronische Krankheiten, Rauchen etc. das Gewicht senken, aber die Sterblichkeit erhöhen und somit die Statistik verzerren.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Maximalgewicht">Maximalgewicht</h2></div>
<p>Die schwersten Menschen mit Wikipedia-Artikel sind oder waren:
<br> (Zahlen in Klammern sind gerechnet oder geschätzt)
</p>
<table class="wikitable sortable">
<tbody><tr>
<th>Name</th>
<th>Masse</th>
<th>Größe</th>
<th>BMI</th>
<th>gelebt</th>
<th>Alter
</th></tr>
<tr>
<td><a href="Jon_Brower_Minnoch" title="Jon Brower Minnoch">Jon Brower Minnoch</a></td>
<td>442 (635) kg</td>
<td>1,85 m</td>
<td>(129/185)</td>
<td>1941–1983</td>
<td>42 J.
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Chalid_bin_Muhsin_Scha%CA%BFiri" title="Chalid bin Muhsin Schaʿiri">Chalid bin Muhsin Schaʿiri</a></td>
<td>610 kg</td>
<td>(1,73 m)</td>
<td>204</td>
<td>1991-</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Manuel_Uribe" title="Manuel Uribe">Manuel Uribe</a></td>
<td>592 kg</td>
<td>1,96 m</td>
<td>(154)</td>
<td>1965–2014</td>
<td>49 J.
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Daniel_Lambert" title="Daniel Lambert">Daniel Lambert</a></td>
<td>315 kg</td>
<td></td>
<td></td>
<td>1770–1809</td>
<td>39 J.
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Gewichtsreduktion" title="Gewichtsreduktion">Gewichtsreduktion</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Francesco Rubino et al.: <i>Definition and diagnostic criteria of clinical obesity.</i> In: <i>The Lancet Diabetes & Endocrinology Commission.</i> Online-Vorabveröffentlichung vom 14. Januar 2025, <a href="https://doi.org/10.1016/S2213-8587(24)00316-4" class="extiw external" title="doi:10.1016/S2213-8587(24)00316-4">doi:10.1016/S2213-8587(24)00316-4</a> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nature.com/articles/d41586-025-00123-1">Zusammenfassung auf <i>nature.com</i></a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Human_body_weight?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Körpergewicht</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/K%C3%B6rpergewicht" class="extiw external" title="wikt:Körpergewicht">Wiktionary: Körpergewicht</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Gesundheitszustand-Relevantes-Verhalten/Tabellen/liste-koerpermasse.html">Körpermaße der Bundesbürger nach Altersgruppen und Geschlecht</a> Statistik des <a href="Statistisches_Bundesamt" title="Statistisches Bundesamt">Statistischen Bundesamts</a> auf www.destatis.de</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sueddeutsche.de/leben/uebergewicht-in-afrika-fruechte-so-was-essen-voegel-1.1033305">Arne Perras (8. Dezember 2010). „Früchte? So was essen Vögel“.</a> <i><a href="S%C3%BCddeutsche_Zeitung" title="Süddeutsche Zeitung">Süddeutsche Zeitung</a></i> (abgerufen am 23. Februar 2011)</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeit.de/2008/08/M-Afrika-Diabetes">Harro Albrecht (22. Februar 2008). Dick in Afrika.</a> <i><a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Die Zeit</a></i> (abgerufen am 23. Februar 2011)</span>
</li>
<li id="cite_note-:2-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-:2_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text">3. März 2003. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=sw&dig=2003%2F08%2F23%2Fa0092&cHash=59c0abd5d4">Importierte Konserve. In Afrika wird Übergewicht zur Todesursache Nummer 1.</a> <i>Taz</i> (abgerufen am 23. Februar 2011)</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">M. Voigt, N. Rochow et al.: <i>Birth weight percentile values for girls and boys under consideration of maternal height</i>. In: <i>Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie</i>, 29. Oktober 2012, <a class="external mw-magiclink-pmid" rel="nofollow" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23108965?dopt=Abstract">PMID 23108965</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">S. Hermann, R. Glöckner: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0036-1586661">Anorexia Nervosa während bzw. nach einer Schwangerschaft – Selten diagnostiziert dennoch ernst zu nehmen!</a></i>. Das Gesundheitswesen, Thieme Verlag, Stuttgart 2016.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/dicke-babys-uebergewicht-schon-im-mutterleib-a-596731.html">Übergewicht schon im Mutterleib</a>, spiegel.de, 11. Januar 2009.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Diana Arabiat, Mohammed Aljabery et al.: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mdpi.com/1660-4601/18/4/1699/htm">Motor Developmental Outcomes in Children Exposed to Maternal Diabetes during Pregnancy: A Systematic Review and Meta-Analysis</a></i>. In: <i>International Journal of Environmental Research and Public Health</i>, Band 18, Ausgabe 4, 10. Februar 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Kelly Morgan, Mohammed Rahman: et al.: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0079803">Association of Diabetes in Pregnancy with Child Weight at Birth, Age 12 Months and 5 Years – A Population-Based Electronic Cohort Study</a></i>. In: PLOS ONE, 13. November 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.arsmartialis.com/index.html?name=http://www.arsmartialis.com/faq/m_anteil.html">Masseverteilung im Körper, nach Fischer, Hochmuth, Bernstein und normalem Durchschnitt</a></span>
</li>
<li id="cite_note-books-cvC0BgAAQBAJ-515-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-books-cvC0BgAAQBAJ-515_10-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Robert F. Schmidt: <i>Physiologie des Menschen.</i> Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-09340-5, S. 515 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=cvC0BgAAQBAJ&pg=PA515#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.onmeda.de/anatomie/haut.html">https://www.onmeda.de/anatomie/haut.html</a></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.planet-wissen.de/natur/anatomie_des_menschen/knochenbau/pwiewissensfrage110.html">https://www.planet-wissen.de/natur/anatomie_des_menschen/knochenbau/pwiewissensfrage110.html</a></span>
</li>
<li id="cite_note-DGE-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-DGE_13-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20121123025109/http://dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=1222"><i>Unter der Lupe: Der Body-Adiposity-Index BAI | Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.</i></a> 23. November 2012, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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